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DOLCE VITA MAGAZIN N° 2 / 2015

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HOTEL SUVRETTA HOUSE,

HOTEL SUVRETTA HOUSE, ST. MORITZ Anton Bon das glanzvolle Grandhotel im Belle-Epoque-Stil erbauen liess. Noch heute ist es im Besitz der Familie Candrian-Bon, die es an die Spitze der Schweizer Hotellerie führte und den Wintersport und Tourismus in der Schweiz prägten. So bauten die Hoteliers hinter dem Suvretta den ersten grossen Skilift der Schweiz und gründeten 1925 die hoteleigene Skischule Suvretta. ELEGANT RESIDIEREN Als kleine Aufmerksamkeit des Hauses erwartet uns auf dem Zimmer eisgekühlter Champagner – was für eine nette Geste! Mit Blick auf die herrliche Oberengadiner Seenlandschaft lassen wir uns das perlende Getränk schmecken. Unser Deluxezimmer ist geschmackvoll einge- luxuriösen Zimmer und grosszügigen Suiten des Grandhotels. Eine kleine Besonderheit in St. Moritz: Im Suvretta Oldtimer durch den Ort chauffiert zu werden. KULINARISCHE VERFÜHRUNGEN Fast ein wenig ehrfürchtig sitzen wir zum Dinner im berühmten Grand Restaurant. Schliesslich sollen im aufwändig restaurierten Speiseraum mit seinen erhabenen Eichensäulen schon königliche Häupter und auch Filmregisseur Alfred Hitchcock gespeist haben. Die Etikette wird auch heute noch gewahrt: Die Herren dinieren ganz traditionell in dunklem Anzug mit Krawatte. Küchenchef Bernd Ackermann begeistert uns mit seiner marktfrischen französischen Küche, die von Gault-Millau mit 15 Punkten gewürdigt wurde. Ein wenig fühlen wir uns wie kleine Prinzessinnen, denn die aufmerksame Bedienung liest uns jeden Wunsch von den Augen ab. Den Abend lassen wir mit einem After-Dinner-Cocktail in der Hotelhalle ausklingen, da in der nach Gründer Anton Bon benannten Anton’s Bar zu unserem Leid- Band, die dort spielt, zu uns in die Halle hinaus, was uns Nichtraucher wieder versöhnlich stimmt. 16 Seit Mai 2014 leiten Peter und Esther Egli das Suvretta House mit grossem persönlichem Einsatz. Auch den Kindern gefällt‘s: Im Kinderrestaurant «Teddy Club» sind die kleinen Gäste unter sich. DOLCE VITA MAGAZIN 02 | FRÜHLING 2015 TOTALES WOHLBEFINDEN gebiet mit Besuch des Bergrestaurants Trutz – das neben dem Restaurant Chasellas und dem Bergrestaurant Chamanna ebenfalls zum heitliche Körperbehandlung mit einer Mischung aus Arve und dem Engagement im Suvretta House das renommierte Whatley Manor Hotel & Spa im Südwesten von England führten, setzten bereits dort Gäste neben Produkten von Clarins auch mit dieser ganzheitlichen Kosmetik verwöhnt. Völlig tiefenentspannt verlassen wir nach diesem 75-minütigen Treatment den Behandlungsraum und schweben wie auf Wolke sieben durch den grosszügigen Spa- und Wellnessbereich. KULINARIK ZUM ZWEITEN Am zweiten Abend entscheiden wir uns für die gemütliche Variante – dem Kontrapunkt zum gediegenen Grand Restaurant – und geniessen Bündner- sowie Schweizer-Spezialitäten in der Suvretta Stube. Obwohl es hier rustikaler und ungezwungener ist, stehen die Qualität nichts nach. Später, beim Drink in der Hotelhalle, fühlen wir uns im Suvretta House schon wie zu Hause und möchten am liebsten gar nicht abreisen. Ist es das einzigartige Ambiente, das an die Eleganz vergangener Tage erinnert, dabei aber keineswegs erstarrt in alten Formen ist, sondern so lebendig und lebhaft, wie man es sich nur wünschen kann? Oder die legendäre Diskretion, was es auch für heutige Prominente zur ersten Adresse macht? Auf alle Fälle verstehen wir jetzt, warum es Gäste gibt, die das Grandhotel in der vierten oder fünften Generation besuchen und warum mit dem Claim «alpine men wieder, versprochen! www.suvrettahouse.ch

Das «Grand Restaurant» ist ein eindrucksvoll grosser Raum mit prägender Kassettendecke. DANIEL’S DIARY Der Luxus zu schlafen, bis es aufwacht Sind Sie in der Lage, einmal die Woche sich diesen Luxus zu gönnen? Falls nein, dann nehmen Sie sich drei Minuten Zeit, die weiteren Zeilen zu lesen. Eleganz, Luxus und ein besonderes Ambiente zeichnen die Zimmer und Suiten aus. Eine Oase der Erholung und Entspannung: Der 1700 m² grosse Wellness- und Spa-Bereich inklusive 25-Meter-Schwimmbecken. In unserer schnelllebigen Zeit ist der Mensch nur noch schlafend wirklich unerreichbar. Die Zeit fürs Schlafen wird uns aber zunehmend abhanden kommen, oder anders ausgedrückt: der ruhelose Takt der Sieben-Tagerund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit. Immer Stand-by, immer auf Abruf. Es gibt kaum noch Phasen, ausser denen des Schlafens, in denen der Mensch sich dem Prozess des Produzierens und Konsumierens entzieht. Schlafforscher sehen die Gesellschaft bereits im Dauer-Jetlag. «Wir haben relativen Schlafentzug – alle», sagt der Neurologe Prof. Gert Mayer vom Schlafmedizinischen Zentrum im hessischen Schwalmstadt. «In unserer Informationsgesellschaft schlafen wir eine bis eineinhalb Stunden kürzer als noch in den Sechzigerjahren». Fernsehen, Internet und das Tummeln in sozialen Netzwerken füllen die freien Minuten. Das Leben voll ausleben, am Tag wie in der Nacht. Die Bildschirme von Handys, Tablets und TVs leuchten auch im Schlafzimmer weiter. Sie halten wach, fressen Stunden der Schlafzeit, und sie bringen unsere innere Uhr aus dem Takt. Eine Studie der Psychiatrischen Universitätskliniken von Basel hat gezeigt, dass das blaue Licht von LED-Bildschirmen den Schlaf-Wach-Rhythmus stört. Normalerweise steigt mit zunehmender Dämmerung der Pegel des «Schlafhormons» Melatonin. Das LED-Licht aber unterdrückt die Produktion dieses Hormons. Wer vor dem Schlafengehen bei LED-Beleuchtung und an LED-Bildschirmen, Tabletts etc. arbeitet, bleibt wacher und konzentrierter, und somit wirkt sich die fehlende Melatoninproduktion deutlich auf die Schlafqualität von Erwachsenen und Kindern aus. Bereits jedes fünfte Grundschulkind kann laut einer «Kinderschlafstudie» der Universität Köln von 2011 nicht richtig ein- oder durchschlafen. Der so überaus unproduktive Schlaf erscheint in unserer Gesellschaft zunehmend als Zeitverschwendung und er stellt dem modernen Menschen die Perspektive eines dauerhaft wachen Bewusstseins in Aussicht. Die Wissenschaft arbeitet an neuartigen Pillen, welche hundert Stunden lang ein Durcharbeiten ermöglichen. Im Auftrag des amerikanischen Verteidigungsministeriums arbeiten Wissenschafter da ran, zu entschlüsseln, wie es ein kleiner Sperlingsvogel, die sieben Tage und Nächte wach zu bleiben. Und warum sollten nicht auch wir danach streben, den Schlaf zu überwinden? individuellen Kriterien mehr persönliche Freiheit bedeuten, die Möglichkeit, sein Leben mit eigenen Bedürfnissen und Wünschen in Einklang zu bringen? Würde nicht weniger Schlaf die Chancen erhöhen, sein Leben voll auszuleben? Probieren Sie nur einmal die Woche den Titel dieses kurzen Artikels umzusetzen. Der Autor schafft es seit drei Jahren zwei- bis dreimal die Woche – und das bei voller Arbeitstätigkeit von über 70 Stunden Präsenzzeit pro Woche. Daniel Oeri Reiseleiter und Event-Spezialist www.dopes.ch 02 | FRÜHLING 2015 DOLCE VITA MAGAZIN 17

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