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DOLCE VITA MAGAZIN N° 19 / 2019

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hideaway liche Umgebung

hideaway liche Umgebung ein», sagt Nicolas Pillet, General Manager des «Amanoi». Er sorgt auch für die laufende Erweiterung des Angebots. Der gebürtige Franzose ist nicht einfach nur Hoteldirektor, sondern vielmehr ein richtiger Gastgeber, der jeden seiner Besucher beim Namen nennt – und sich gerne persönlich um vieles kümmert. Und wenn sein Terminplan es zulässt, verbringt der weit gereiste Profi auch gerne Zeit mit seinen Gästen. Dabei erweist er sich als leidenschaftlicher Gastgeber, etwa im jüngst eröffneten Rock Studio, das eine atmosphärische Kulisse für eine Vielzahl kulinarischer Erlebnisse, darunter vietnamesische Kochkurse, private Dining-Events sowie intime Chef’s-Tables bietet. Für unser Japanese Dinner zaubert Amanois Küchenchef hausgemachte Häppchen wie verschiedene Dashis (Fischsud) sowie gedämpfte Eier an einer Vanillesauce und Gänseleber-Teriyaki mit Shiso (japanisches Traditionsgewürz) auf den Tisch, abgerundet durch mein neu erklärtes Lieblingsdessert Mizumono, gebratener Kürbis mit Grüntee-Eis und roten Bohnen. «Unser Küchenchef interpretiert seine Signature Dishes mit grosser Leidenschaft, so dass das gastronomische Erlebnis im «Amanoi» aussergewöhnlich ist.» Und die Gäste? «In eine so auffallend schöne Umgebung einzutauchen ist natürlich romantisch, aber viele Besucher kommen nicht als Paar. Viele besuchen uns zur Unterstützung während einer Lebensänderung, um mit einem Freund eines Familienmitglieds zu feiern oder um sich sogar allein zu erholen», erklärt Nicolas. «Typische Aman-Gäste sind vielbeschäftigte Menschen auf der Suche nach Natur und Ruhe». Ein Attribut, für das das Amanoi seit seiner Eröffnung 2013 steht. Und dazu eine Wellness-Destination, die sich in Würdigung der Spiritualität des Ortes der Rund- und Grunderneuerung ihrer zahlenden Gäste verschrieben hat. Sämtliche Behandlungen orientieren sich an den besten lokalen Traditionen und berücksichtigen gleichzeitig die moderne Medizin in vollem Umfang. Die ideale Kulisse zum Entspannen, für Yoga und Inspiration bietet das weitläufige Amanoi-Spa am Ufer eines mit Lotusblumen bewachsenen kleinen Teichs. Von der Spa-Rezeption führen treppenförmige Terrassen sanft absteigend hinunter ans Wasser und über einen kleinen Holzsteg zum Yoga-Pavillon. Wunderschöne Gemälde eines einheimischen Künstlers zieren die Wände der Behandlungsräume. Dieser Bericht entstand auf Einladung von The Luxury Collection im Rahmen einer Pressereise. Eine redaktionelle Einflussnahme auf diesen Artikel fand nicht statt. 18 OKTOBER|NOVEMBER 2019

Vom Pool des An Son Spa Houses schweift der Blick über den Nationalpark. Spamanager Shyam in einer perfekten Yogapose. Sieben Uhr morgens. Ein sanfter Wind streichelt über meine Haut und kräuselt die Oberfläche des Teiches. Vogelstimmen zwitschern, ab und zu springt ein Fisch aus dem Wasser. Die ersten Sonnenstrahlen kitzeln meine Nase. «Die Yogapraxis am Morgen ist kraftvoll und reinigend sowie leicht und fliessend», erklärt Shyam Goyal, der indische Wellness- und Spa-Manager. Angeleitet durch seine Worte, begrüsse ich den neuen Tag mit Meditation und Pranayama, den Atemtechniken. «In der Meditation aktivieren wir unsere verborgenen Kräfte, finden zu Klarheit und zu innerer Ruhe», sagt Shyam, der auch Meister in Reiki ist. Beim anschliessenden Yoga Flow fliessen wir ebenmässig und geschmeidig von einer Asana in die nächste. Nach der Yoga-Stunde fühle ich mich wunderbar entspannt und energiegeladen – und eingetaucht, wie es Aman nennt. Denn Immersion spielt eine sehr grosse Rolle in der Aman-Philosophie. «Sobald man hier ankommt, scheint man loszulassen und der Ort seinen unsichtbaren Zauber wirken zu lassen. Es fühlt sich an, als ob man in ein warmes Bad steigt und der Stress von einem abfällt», erklärt Shyam. Darauf abgestimmt wurden auch die mehrtägigen «Aman-Wellness-Immersions». Diese ausgeklügelten All-Inclusive-Behandlungen konzentrieren sich auf Gewichtsmanagement, Entgiftung und Verjüngung sowie Stresskontrolle und fügen dabei die verschiedenen Elemente wie Yoga, Massagen, Meditation und Ernährung genau nach dem Bedürfnis der Teilnehmer zu einer ganzheitlichen Kur zusammen. Am Nachmittag begleitet mich Nhan Nguyen, die liebenswürdige vietnamesische Assistentin des Spa-Managers, über einen ausgetretenen Pfad zu einem der fünf Behandlungsräume. Dichtgewachsenes Buschwerk garantiert absolute Privatsphäre. Einige der Räume grenzen direkt an den See, mehrere besitzen zudem Aussenbereiche zum Entspannen. Weiches natürliches Licht fällt durch ein Fenster auf ein grosses, wunderschönes Gemälde eines einheimischen Künstlers. Für die Behandlung kommt die hochexklusive neue Aman Skincare-Pflegelinie zum Einsatz. Sie spiegelt die vielfältigen Standorte des Aman-Universums wider und bündelt die erlesensten Essenzen dieser einzigartigen Naturlandschaften in ihren Produkten. Die natürlichen, seltenen und kostbaren Inhaltstoffe stammen etwa aus Bhutan, Rajasthan und Marokko, wo sie wild geerntet werden. Es duftet nach Zitronengras, die leise traditionelle Musik entspannt mein Nervensystem und die Hände von Nhan tun das Ihrige. Viel zu schnell höre ich die Worte: «Madame, your massage is finished.» Neben den Relax-Lounges mit Terrassen, den Saunen, Jacuzzis und Plunge-Pools gehören auch zwei Hydrotherapie-Suiten zu den anspruchsvollen Einrichtungen des Spas. Im vergangenen Jahr wurde der rund 11’000 qm grosse Spa mit zwei ultraluxuriösen Private Spa Houses für jeweils 2 bis 4 Person erweitert. Jedes verfügt über völlig private, voll ausgestattete Behandlungsräume, fünfzehn Meter lange Pools, Heiss-kalt-Tauchbecken und Eisbrunnen. Im Thuy Lien (Lotus Lake) Spa House mit Blick auf den Teich befinden sich ein Granit-Hamam und ein Dampfbad, während das An Son (Peaceful Mountain) Spa House mit Blick in den Nationalpark mit DOLCE VITA MAGAZIN 19

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